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Örtlichkeiten
Ich versuche mal, zusammenzufassen, wie ich die örtlichen Gegebenheiten im September 2003 bei meinem ersten Taizé-Besuch wahrgenommen habe: "La Morada" ist so etwas wie ein zentrales Büro, wo auch gelegentlich Workshops stattfinden, wo ein Zimmer mit Reisevermittlung und das Büro für die Wertsachenverwaltung sind, wo die Frères Gäste in einem wunderschönen Garten oder drinnen zu Einzelgesprächen empfangen können. Die Wände des Hauses sind in warmen Gelbtönen getüncht.
"La Morada" grenzt an die Großküche. Dahinter ist ein Gebäude namens "Cadole", wo Arbeitsgeräte gelagert und Nutzfahrzeuge geparkt sind. "Cadole" ist ein französisches Wort und bezeichnet die Rundbauweise von altertümlichen Natursteinhütten im Burgund.
Gegenüber ist "la Casa", wo man Informationsmaterialien bekommt, sich im Sommer anmeldet, Essensmarken kauft etc. Rundherum sind im Freien Sitzgelegenheiten unter Dach. Gegenüber sind die fünf Glocken in einem großen, offenen Holztor. Daran schließt sich eine überdachte Fläche mit Sitzgelegenheiten an, wo man im Sommer Essen kann. Dort gegenüber ist - ebenfalls überdacht - der Platz, wo zur Sommerzeit das Essen ausgegeben wird. Hier stehen auch riesige Waschbottiche zum Geschirrabspülen. Auf dem Hof befinden sich im Sommer große Zelte. Weiter nördlich befindet sich kurz vor der Kirche eine Blockhütte aus Holz mit Namen "Izba" (russ.: Hütte). Während der Bauarbeiten an der Kirche diente dieses Holzhaus als "Ersatzkrypta", wo die Frühmessen stattfanden.
Die gegenüberliegende Seite wird durch Baracken begrenzt, in denen Workshops stattfinden oder Videos über Taizé gezeigt werden usw. Im Winter spielt sich das Leben in den Baracken ab: Baracke 10 dient als Speisesaal und die restlichen Baracken für Bibeleinführungen oder Workshops. Dieser Barackenbereich 10-15 heißt auch Manaos.
Dort gegenüber ist - ebenfalls überdacht - der Platz, wo zur Sommerzeit das Essen ausgegeben wird. Hier stehen auch riesige Waschbottiche zum Geschirrabspülen. Auf dem Hof befinden sich im Sommer große Zelte. Die gegenüberliegende Seite wird durch Baracken begrenzt, in denen Workshops stattfinden oder Videos über Taizé gezeigt werden usw. Im Winter spielt sich das Leben in den Baracken ab: Baracke 10 dient als Speisesaal und die restlichen Baracken für Bibeleinführungen oder Workshops. Dieser Barackenbereich 10-15 heißt auch Manaos.
Gegenüber des Glockenturmes am ganz anderen Ende des Hofes ist die Versöhnungskirche. Dort gibt es auch eine Krypta und eine einfache orthodoxe Kapelle. Hinter der Kirche befindet sich ein kleiner Garten mit orthodox anmutenden Häuschen mit Ikonen. Daneben, zur Straße hin, ist "l'Éxposition", wo man alles Mögliche kaufen kann, was von den Brüdern hergestellt wird (Geschirr, Schmuck, Briefpapier, Poster, CDs, Postkarten...). Dadurch finanziert sich die Communauté. Spenden und Erbschaften werden dagegen nicht angenommen.
Dann kommen weiter die Straße rauf "El Abiodh", die Krankenstation, "Madras", wo Mädchen wohnen, die länger in Taizé bleiben, und zahlreiche Baracken (6er- bis 12er-Unterkünfte). Folgt man der Straße weiter nach Norden in Richtung des Nachbardorfes Ameugny, dann gelangt man zu den Unterkünften für die "Erwachsenen". Dort befindet sich auch der Zugang zu "Saint Étienne", einer sehr malerischen Teichanlage mit Quelle, die über einen hohen Felsen in einen der drei Teiche rieselt. Ein Teil des Gartens ist für die Stille vorbehalten. Noch weiter im Norden ist "Olinda", wo Familien mit Kindern untergebracht werden. Auf der anderen Straßenseite sind die Zelt- und Parkplätze. Am südlichen Ende kann man im "Oyak" kleinen Imbiss und Getränke kaufen bzw. sich im Sommer abends in großer Runde treffen.
Eine genauere und umfassendere Aufstellung der Lokalitäten mit Namensdeutung hat Christoph Enzinger zusammengestellt.
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